Symptome

Wesentliche Symptome sind wiederholte Zwangsgedanken oder Zwangshandlungen. Dabei sind Zwangsgedanken Ideen, Vorstellungen oder Impulse, die einen immer wieder auf eine monotone oder stereotype Art beschäftigen. Sie werden fast immer als quälend empfunden. Menschen mit Zwangsgedanken versuchen meistens erfolglos sich gegen die Zwangsgedanken oder Handlungen zu wehren.

Zwangshandlungen sind rigide Handlungen oder Bewegungsabläufe, die wiederholt durchgeführt werden müssen. Oft dienen sie den Betroffenen, ein Ereignis, das objektiv unwahrscheinlich ist, abzuwenden.

Die Ausführung der Zwangsgedanken oder Handlungen sind für sich genommen nicht angenehm, sie führen aber meist zur Reduktion einer intensiven inneren Anspannung.

Ursachen

Man geht sowohl von genetischen, als auch neurobiologischen (in Form von Hirnstoffwechselstörungen) Veranlagungen zur Entwicklung von Zwangsstörungen aus. Diese können dann in Kombination mit psychischen Faktoren wie biographischer Prägung und Stress zur Entwicklung von Zwängen führen.

Therapie

Die Verhaltenstherapie beginnt mit einem vertieften Verständnis darüber, was die Zwänge verursacht hat, aber vor allem, was sie aufrechterhält. In einem nächsten Schritt steht dann meist ein spezifische Konfrontationstherapie, die zu einer Reduktion der Zwänge führt.

 

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