Symptome

Panikattacken sind intensive Angstzustände, die ohne Vorankündigung kommen und binnen weniger Minuten ihren Höhepunkt erreichen. Diese werden begleitet von starken körperlichen Reaktionen wie Herzrasen, Schweißausbrüchen, Zittern, Atembeschwerden und Taubheitsgefühlen. Einige Betroffene berichten auch von Ängsten zu sterben, oder die Kontrolle zu verlieren bzw. verrückt zu werden.

Ursachen

Es gibt Hinweise auf eine körperliche Veranlagung.  Das Nervensystem des Menschen wird in zwei Systeme unterteilt. Das Zentrale Nervensystem hat mit bewusst steurbaren Prozessen, wie etwa dem Denken und der bewussten Steuerung von Muskeln zu tun. Das vegetative Nervensystem hat mit körperlichen Prozessen zu tun, die wir nicht willentlich steuern können und wird deshalb auch autonomes Nervensystem genann. Dieses Nervensystem ist auch für unsere Steuerung von Stress und Entspannungszuständen zuständig. Bei Menschen mit Panikstörungen reagiert es stärker, als bei anderen Menschen.
Auch haben Betroffene eine besser augeprägte Wahrnehmung körperlicher Veränderungen.
Auf psychischer Seite werden Wahrnehmungsprozesse, Bewertungen und Verhalten für die Entstehung und Aufrechterhaltung von Panikstörungen verantwortlich gemacht.

Therapie

In der Therapie ist es wichtig, dass die Patienten die Entstehung ihrer Panikattacken besser verstehen. Der Therapeut begibt sich mit ihm auf die Suche nach Auslösern und Verhaltensweisen, die die Panikattacken verstärken oder aufrechterhalten. Auch dysfunktionale Bewertungen werden mit dem Betroffenen erarbeitet und verändert.

 

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